Via Integra

Fr Mark's progressive Anglo-Catholic take on European Christianity

  • This is my collection of material about the current state of the churches in Europe. I am interested in looking at how they are dealing with the pressing issues of our time: the issues of gay people and women in ministry/ leadership are particularly pressing at the moment, as is the area of declining church attendance.

    I would like to see how Europe's traditional religious institutions are coping with the new Europe currently being forged, in which public opinion and ethical attitudes are becoming inceasingly pan-European, and are evidently presenting a series of strong challenges for the churches.

Germany – the gay issue

Posted by Fr Mark on September 1, 2009

180px-Coat_of_Arms_of_Germany_svgThe Lutheran Church (Evangelische Kirche) in Berlin-Brandenburg decided in 2002 to allow the blessing of same-sex couples in its churches.

http://religion.orf.at/projekt02/news/0211/ne021118_segnung.htm

 

18.11.02

Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg ermöglicht Segnung homosexueller Paare

Die interne Debatte zum Thema verlief heftig und kontrovers. Der Lesben- und Schwulenverband hofft jetzt auf eine „Signalwirkung“.

Die evangelische Kirche in Berlin und Brandenburg wird künftig auch homosexuellen Paaren  den kirchlichen Segen spenden. Das beschloss die Landessynode (sozusagen das „Kirchen-Parlament“) am Samstagabend nach kontroverser Debatte in Berlin. Voraussetzung dafür ist, dass die Partnerschaft bereits vor dem Standesamt abgeschlossen wurde und der Gemeindekirchenrat mit der Segnung einverstanden ist.

Andere Landeskirchen sollen folgen

In anderen Regionen gibt es die kirchliche Segnung schwuler und lesbischer Paare schon seit längerem. Vorreiter war die Evangelische Landeskirche Rheinland, die die Segnung bereits vor mehreren Jahren ermöglichte.  Der Lesben- und Schwulenverband begrüßte den Beschluss der Landessynode. “Es ist damit zu rechnen, dass andere Landeskirchen folgen werden”, sagte Verbandssprecher Klaus Jetz am.

Andacht, Fürbitte und Segenszuspruch

Im Wortlaut heißt es in dem Beschluss: “Wenn zwei Menschen gleichen Geschlechts eine Lebensgemeinschaft miteinander gründen, dies durch eine standesamtliche Eintragung nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz veröffentlichen und als Christen in der Gemeinde um den Segen Gottes für ihren gemeinsamen Weg bitten, so kann dies mit einer Andacht mit Fürbitte und Segenszuspruch in der Gemeinde geschehen.”

Ehe wird nicht relativiert

Bischof Wolfgang Huber betonte, bei dem Beschluss gehe es darum, in unterschiedlichen Lebensformen Verlässlichkeit und Vertrauen zu stärken. Die Ehe werde dadurch nicht relativiert.

Segnungen: Auch in Österreich möglich

In Österreich sind derartige Segnungen nur in der altkatholischen und in der reformierten Kirche H.B. (Helvetisches Bekenntnis) möglich. In der größeren, evangelisch-lutherischen Kirche wird seit Jahren ergebnislos über die Segnung diskutiert. Die römisch-katholische Kirche lehnt sie grundsätzlich ab.

 

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