Via Integra

Fr Mark's progressive Anglo-Catholic take on European Christianity

  • This is my collection of material about the current state of the churches in Europe. I am interested in looking at how they are dealing with the pressing issues of our time: the issues of gay people and women in ministry/ leadership are particularly pressing at the moment, as is the area of declining church attendance.

    I would like to see how Europe's traditional religious institutions are coping with the new Europe currently being forged, in which public opinion and ethical attitudes are becoming inceasingly pan-European, and are evidently presenting a series of strong challenges for the churches.

Germany – the gay issue

Posted by Fr Mark on August 12, 2009

180px-Coat_of_Arms_of_Germany_svgThe Evangelical-Lutheran Church District of Rotenburg (Hanover), a church district with 68,000 members in 16 boroughs (according to its website), declares that it stands against all forms of discrimination against homosexual people, and announces its decision to bless same-sex civilly registered couples in church.

 

 

 

From Kirchenkreis Rotenburg website, 25.02.09

http://www.kirche-rotenburg.de/aktuelles/kkr-aktuelles-einzel/browse/3/article/1729/der-kirchenk-1/index.html

Der Kirchenkreis Rotenburg lädt lädt zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ein

  

Seit einigen Jahren ist es möglich, gleichgeschlechtliche Partnerschaften standesamtlich eintragen zu lassen. Sie werden heute als eine von mehreren Lebensmöglichkeiten verstanden und respektiert. Diesem gesellschaftlichen Wandel hat nicht nur die Politik inzwischen Rechnung getragen, sondern auch die evangelische Kirche. Sie ist gegen jede Form von Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Menschen.
„Nur leider wissen die Menschen, die es betrifft, davon meist nichts. Sie verbinden mit Kirche die Ablehnung ihrer Lebensweise“, sagt Hans-Peter Daub, Superintendent des evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Rotenburg in einem Pressegespräch. Tatsächlich bedeutete bis vor einigen Jahren auch in der evangelischen Kirche gelebte Homosexualität den Ausschluss vom Pfarramt in einer Gemeinde. Auch gab es nur ganz ausnahmsweise die Möglichkeit der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften.
„Das hat sich inzwischen grundlegend geändert“, sagt Daub. In seinem Kirchenkreis haben sich die Pastorinnen und Pastoren sowie die Kirchenvorstände aller 17 Kirchengemeinden sehr intensiv mit diesem Thema befasst. Eine Umfrage hat ergeben, dass im gesamten Kirchenkreis eine große Offenheit gegenüber homosexuellen Menschen herrscht. Auch bieten fast alle Gemeinden Segnungshandlungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften an.
„Bei den wenigen Kirchenvorständen, die Bedenken haben, beziehen sich diese vor allem auf die Sorge, dass mit der Segnung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften die kirchliche Trauung  relativiert würde“, erläutert Egbert Rosenplänter, Pastor in Ahausen und stellvertretender Superintendent. Er hat seinerzeit einen Brief verfasst hat, mit dem die Diskussion in den Kirchenvorständen angestoßen wurde. „Manche fürchteten auch die Auseinandersetzung, die hier und dort in der Gemeinde entstehen könnte“, so Daub. Aber der Superintendent und sein Stellvertreter freuen sich, dass mit dem Votum der überwiegenden Mehrzahl der Kirchenvorstände doch ein klares Signal vom Kirchenkreis Rotenburg ausgeht: Jeder ist willkommen. „Wir möchten Menschen, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften leben, ausdrücklich ermutigen, den Dienst ihrer Kirche zu nutzen“, sagt Rosenplänter. Wo das am besten geht, erfahren Interessierte in der Superintendentur, Goethestraße 20 in Rotenburg.

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