Via Integra

Fr Mark's progressive Anglo-Catholic take on European Christianity

  • This is my collection of material about the current state of the churches in Europe. I am interested in looking at how they are dealing with the pressing issues of our time: the issues of gay people and women in ministry/ leadership are particularly pressing at the moment, as is the area of declining church attendance.

    I would like to see how Europe's traditional religious institutions are coping with the new Europe currently being forged, in which public opinion and ethical attitudes are becoming inceasingly pan-European, and are evidently presenting a series of strong challenges for the churches.

Switzerland – the gay issue

Posted by Fr Mark on August 9, 2009

Switzerland_Coat_of_ArmsReport on the approval of church blessings for same-sex couples in the Swiss Reformed Church of Zürich

 From Reformierte Nachrichten

http://www.ref.ch/rna/meldungen/8394.html

 

Zürich: Feiern für gleichgeschlechtliche Paare werden definitiv eingeführt

 
 
 
24. November 2004 / 10:14:59SCHWEIZ
Die reformierte Zürcher Kirche wird, so hat die Synode beschlossen, definitiv liturgische Feiern für gleichgeschlechtliche Paare einführen. Ausserdem genehmigte die Synode das Budget 2005 mit einem Aufwandüberschuss von 544 000 Franken.RNA/comm.

Nach einer mehrjährigen Versuchsphase hat die Synode der Evangelisch-reformierten Landeskirche das Kantons Zürich am Dienstag die definitive Einführung von liturgischen Feiern für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. Die Versuchsphase begann am 1. Oktober 1999. Nun legte der Kirchenrat der Synode einen Auswertungsbericht vor. Darin stellt er fest, dass das Angebot in dieser Zeit mit «nicht wesentlich mehr als acht Feiern» zwar nur bescheiden genutzt worden ist, dass es aber begrüsst wird und dass sich die Regelungen der Versuchsphase grundsätzlich bewährt haben.
Die Kirchensynode hat sich bereits im Juni 1999 mit einer grundsätzlichen Stellungnahme zur Homosexualität befasst. In der damaligen Kontroverse standen Fragen nach dem Menschenbild und nach der Akzeptanz von Gleichgeschlechtlichkeit in Kirche und Gesellschaft im Vordergrund. Damals sprach sich die Landeskirche für eine «jesuanische Haltung der Offenheit» aus. Wie 1999 gingen die Meinungen in der Diskussion auch diesmal stark auseinander. Vor allem die Mitglieder der Evangelisch-kirchlichen Fraktion hielten dem Kirchenrat entgegen, zur Profilierung der Kirche gehöre das Setzen von Wertmassstäben – auch wenn dies nicht immer bequem sei. Und das seelsorgerliche Ja zu einem Menschen bedeute nicht Zustimmung zu seiner Lebensweise. Wie schon 1999 folgte die Kirchensynode dieser Sichtweise nicht. Indem sie mit grossem Mehr beschloss, die Segnungsfeiern für gleichgeschlechtliche Paare definitiv einzuführen, setzt sie auf Toleranz statt auf Ausgrenzung.
Die Debatte warf jedoch auch Grundsätzliches zum Segensverständnis auf mit der Frage, welche anderen Lebensformen denn auch noch Anspruch hätten auf eine Einsegnung und wie private von gottesdienstlichen Feiern abzugrenzen seien. Demgegenüber betonten mehrere Synodale, die Landeskirche solle nicht Hürden errichten, sondern sich freuen, wenn Menschen den Segen der Kirche erbitten würden.
Weiter verhandelten die Synodalen den Voranschlag der Zentralkasse für das Jahr 2005. Der Kirchenrat beantragte der Synode einen Aufwandüberschuss von 544 000 Franken. Der eigentliche Überschuss beträgt sogar fast 1,2 Mio. Franken, kann aber dank der Auflösung von Rückstellungen gemindert werden. Der Grund für diese unerfreuliche Finanzsituation liegt im Rückgang der Steuererträge: Die Zürcher Kirchgemeinden mussten 2003 eine Einbusse von durchschnittlich 10 Prozent hinnehmen. Der Beitrag der Kirchgemeinden an die Zentralkasse vermindert sich dadurch 2005 um rund 3,8 Mio. auf 30,4 Mio. Franken.
Trotz dieser negativen Entwicklung bleibt der Zentralkassenbeitragssatz unverändert, und die Finanzausgleichsbeiträge an Kirchgemeinden werden sogar leicht erhöht. Auf der Ausgabenseite sollen die Sparbemühungen aber künftig weiter verstärkt werden. In der Schlussabstimmung verabschiedete die Kirchensynode das Budget 2005 ohne Gegenstimme.
Die Synode nahm schliesslich zustimmend Kenntnis vom neuen Kommunikationskonzept der Landeskirche. Das Konzept fasst die Grundlagen der landeskirchlichen Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit zusammen und bietet einen Massnahmen-Katalog. Den Schwerpunkt setzt es bei einer stärkeren Präsenz der Landeskirche in der Öffentlichkeit und der Förderung glaubwürdigen Auftretens. Die Synodalen überwiesen denn auch gleich zwei Massnahmen aus dem Konzept als Postulate: Einerseits sollen die Kircheneintritte gefördert werden und anderseits im Hinblick auf die Vertrauensförderung das Verhalten und Auftreten der kirchlichen Mitarbeiterschaft gegenüber Mitgliedern und Öffentlichkeit verbessert werden

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